Geschichte
In ganz Deutschland wurde bereits Fussball gespielt. 45 Jahre zuvor ist mit dem VfB Leibzig gar der erste Deutsche Meister in der Geschichte des deutschen Fussballsports gekürt worden. Unterbrochen von zwei Weltkriegen breitete sich der Fussballsport immer weiter aus. Dieser Faszination erlagen auch einige Hartheimer Fussballanhänger, die bis 1948 ihre Spiele "wild" ausgetragen haben. Es gab keinen Verein und man hatte natürlich auchkeineeinheitliche Sportbekleidung. Als Spielplatz musste irgendeine Wiese herhalten, Tore wurden provisorisch gekennzeichnet und die Anzahl der teilnehmenden Spieler war nur von nebensächlicher Bedeutung. So konnte es nicht weitergehen. Gleichgesinnte sportbegeisterte Männer bemühten sich auch in Hartheim um einen geregelten und geordneten Sportbetrieb und gründeten 1948 den Sportverein Hartheim.
Angefangen hat alles eigentlich mit Rudi Wetzel und Unterlehrer Helmut Kratzer, die in den frühen Sommermonaten im Hof der damaligen Bäckerei Speicher die ersten Pläne für einen Fussballverein geschmiedet haben. Man suchte sich gemeinsame Mitstreiter und konnten bald darauf am 10. August 1948 in der alten Schule die Gründungsversammlung abhalten. Zum 1. Vorsitzenden wählte die Versammlung Hermann Krepper. Zum Stellvertretteten wurde Alfons Ritzentaler, zum Schriftführer Rudi Wetzel gewählt.
Damit wurde wurden die Grundvoraussetzungen für das Bestehen des Sportvereins geschaffen, der Gründungsvorgang jedoch nach damals geltendem Aliiertenrecht noch nicht abgeschlossen. Neben einer Mitgliederaufstellung und der Vorlage von Entnazifizierungsbescheiden musste noch nachträglich ein Gesuch zur Abhaltung einer Gründungsversammlung über Bürgermeisteramt und Landrat beim Kreisdelegierten der französischen Militärregierung gestellt werden. Der hierzu erforderliche Antrag wurde am 12. März 1949 gestellt von
Hermann Krepper, Alfons Ritzentaler, Rudolf Wetzel, Josef Ritzentaler und Edwin Herzog
und einen Tag später vom damaligen Bürgermeister Widmann befürwortend an das Landratsamt weitergeleitet
Mit Schreiben vom 04. Mai 1949 ermächtigte der Kreisdelegierte der Militärregierung den Sportverein zur nochmaligen Abhaltung der Gründungsversammlung unter der Bedingung, dass bis 20. Mai 1949 keine gegenteilige Nachricht erfolgt. Der Sportverein hatte damit die letzte Bürokratische Hürde gemeistert und konnte nun seine eigentlichen Ziele und Aufgaben endlich in Angriff nehmen.
In der ausserordentlichen Mitgliederversammlung vom 07. Mai 1949 wurden in der Gaststätte "Zum Hirschen" die entsprechenden Beschlüsse gefaßt.
Eine Nachtragssatzung entstand. Darin wurde der alte Turnverein mit dem Neugegründeten Sportverein zusammengefaßt zum Turn- und Sportverein (TuS) Hartheim am Rhein. An Stelle der Leichtathletik ist die Sportart Turnen getreten.
Zum 1. Vorsitzenden wurde Franz Knobel sen. gewählt.
Damit war man nur Bedingt weiter. Wo sollten die Spieler Sport betreiben? Woher sollten die Verantwortlichen Tore, Netze, Bälle, Trikots etc. organisieren?
Nach langen Verhandlungen mit der Gemeindeverwaltung hat der Gemeinderat dem Turn- und Sportverein schließlich das Gelände am "Dreispitz" zur Verfügung gestellt, das - leicht versetz - bis heute noch als Sportgelände dient.
Eine Auflage, dass ein mitten auf dem Platz stehender Apfelbaum nicht versetz werden durfte, bereitete dem TuS Hartheim anfänglich Schwierigkeiten, denn nach einigen Spielen drohte dieses Hindernis dem Verein zum Gespött der umliegenden Vereine zu werden. Glücklicherweise war das Problem schnell behoben, nachdem dem Baum über Nacht Füsse gewachsen waren und er kurzerhand seinen Standort wechselte.
Für die Tore musste der Rheinwald herhalten. Edwin Herzog, Alfons Ritzentaler und Lehrer Helmut Kratzer beschafften Stangen aus bestem Akazienholz und mussten dafür nach einer Vorladung beim Bürgermeisteramt eine öffentliche Rüge auf dem Kirchenplatz wegen Waldfrevels hinnehmen.
Beflügelt von diesem "Erfolgserlebnis", organisieren weiterer Vereinsmitglieder für die Tornetze günstig Maschendraht vom Rheindamm.
Nun konnte der aktive Spielbetrieb offiziell beginnen. Als Clubheim und Umkleideraum wurden die Säle der Gaststätte "Zum Salmen" genutzt. Die Waschgelegenheit befand sich im Hof, wo das Wasser bereits während des Spiels heiß gemacht worden ist. Das bedeutete, dass Spieler und Verantwortliche bei Wind und Wetter weitere Wege in Kauf nehmen mussten.
Anlässlich der offiziellen Einweihung des Platzes am 11. September 1949 hat der TuS Hartheim ein Pokaltunier veranstaltet. Folgende Mannschaften nahmen daran teil:
Bremgarten, Tunsel, Hausen, Oberrimsingen, Munzingen, Pfaffenweiler
Die Eröffungsfeier gestaltete sich zu einem Volksfest, bei dem ganz Hartheim zugegen war. Die Musik und die Bevölkerung begleitete die Mannschaft vom Hirschplatz zum Sportplatz in einer großen Prozession.
Angefangen hat alles eigentlich mit Rudi Wetzel und Unterlehrer Helmut Kratzer, die in den frühen Sommermonaten im Hof der damaligen Bäckerei Speicher die ersten Pläne für einen Fussballverein geschmiedet haben. Man suchte sich gemeinsame Mitstreiter und konnten bald darauf am 10. August 1948 in der alten Schule die Gründungsversammlung abhalten. Zum 1. Vorsitzenden wählte die Versammlung Hermann Krepper. Zum Stellvertretteten wurde Alfons Ritzentaler, zum Schriftführer Rudi Wetzel gewählt.
Damit wurde wurden die Grundvoraussetzungen für das Bestehen des Sportvereins geschaffen, der Gründungsvorgang jedoch nach damals geltendem Aliiertenrecht noch nicht abgeschlossen. Neben einer Mitgliederaufstellung und der Vorlage von Entnazifizierungsbescheiden musste noch nachträglich ein Gesuch zur Abhaltung einer Gründungsversammlung über Bürgermeisteramt und Landrat beim Kreisdelegierten der französischen Militärregierung gestellt werden. Der hierzu erforderliche Antrag wurde am 12. März 1949 gestellt von
Hermann Krepper, Alfons Ritzentaler, Rudolf Wetzel, Josef Ritzentaler und Edwin Herzog
und einen Tag später vom damaligen Bürgermeister Widmann befürwortend an das Landratsamt weitergeleitet
Mit Schreiben vom 04. Mai 1949 ermächtigte der Kreisdelegierte der Militärregierung den Sportverein zur nochmaligen Abhaltung der Gründungsversammlung unter der Bedingung, dass bis 20. Mai 1949 keine gegenteilige Nachricht erfolgt. Der Sportverein hatte damit die letzte Bürokratische Hürde gemeistert und konnte nun seine eigentlichen Ziele und Aufgaben endlich in Angriff nehmen.
In der ausserordentlichen Mitgliederversammlung vom 07. Mai 1949 wurden in der Gaststätte "Zum Hirschen" die entsprechenden Beschlüsse gefaßt.
Eine Nachtragssatzung entstand. Darin wurde der alte Turnverein mit dem Neugegründeten Sportverein zusammengefaßt zum Turn- und Sportverein (TuS) Hartheim am Rhein. An Stelle der Leichtathletik ist die Sportart Turnen getreten.
Zum 1. Vorsitzenden wurde Franz Knobel sen. gewählt.
Damit war man nur Bedingt weiter. Wo sollten die Spieler Sport betreiben? Woher sollten die Verantwortlichen Tore, Netze, Bälle, Trikots etc. organisieren?
Nach langen Verhandlungen mit der Gemeindeverwaltung hat der Gemeinderat dem Turn- und Sportverein schließlich das Gelände am "Dreispitz" zur Verfügung gestellt, das - leicht versetz - bis heute noch als Sportgelände dient.
Eine Auflage, dass ein mitten auf dem Platz stehender Apfelbaum nicht versetz werden durfte, bereitete dem TuS Hartheim anfänglich Schwierigkeiten, denn nach einigen Spielen drohte dieses Hindernis dem Verein zum Gespött der umliegenden Vereine zu werden. Glücklicherweise war das Problem schnell behoben, nachdem dem Baum über Nacht Füsse gewachsen waren und er kurzerhand seinen Standort wechselte.
Für die Tore musste der Rheinwald herhalten. Edwin Herzog, Alfons Ritzentaler und Lehrer Helmut Kratzer beschafften Stangen aus bestem Akazienholz und mussten dafür nach einer Vorladung beim Bürgermeisteramt eine öffentliche Rüge auf dem Kirchenplatz wegen Waldfrevels hinnehmen.
Beflügelt von diesem "Erfolgserlebnis", organisieren weiterer Vereinsmitglieder für die Tornetze günstig Maschendraht vom Rheindamm.
Nun konnte der aktive Spielbetrieb offiziell beginnen. Als Clubheim und Umkleideraum wurden die Säle der Gaststätte "Zum Salmen" genutzt. Die Waschgelegenheit befand sich im Hof, wo das Wasser bereits während des Spiels heiß gemacht worden ist. Das bedeutete, dass Spieler und Verantwortliche bei Wind und Wetter weitere Wege in Kauf nehmen mussten.
Anlässlich der offiziellen Einweihung des Platzes am 11. September 1949 hat der TuS Hartheim ein Pokaltunier veranstaltet. Folgende Mannschaften nahmen daran teil:
Bremgarten, Tunsel, Hausen, Oberrimsingen, Munzingen, Pfaffenweiler
Die Eröffungsfeier gestaltete sich zu einem Volksfest, bei dem ganz Hartheim zugegen war. Die Musik und die Bevölkerung begleitete die Mannschaft vom Hirschplatz zum Sportplatz in einer großen Prozession.
1.Mannschaft 1949

Stehend v. l.: 1.Vors H. Krepper, R. Ritzentaler, A. Ritzentaler, R. Wetzel, P. Schlegel, J. Fröhlich, A. Schrenk, Rechner J. Ritzentaler
kniend v. l.: M. Schmidt, J. Haas, B. Friedrich, P. Birkenmeier, B. Ritzentaler
kniend v. l.: M. Schmidt, J. Haas, B. Friedrich, P. Birkenmeier, B. Ritzentaler




